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8 Tage Weinreise durch Armenien

8 Tage Weinreise durch Armenien
Kathedrale von Etschmiadsin (d)
Swartnoz (d)
Kloster Saghmosawank (d)
Kloster Chor Virap (d)
Luftaufnahme von Chor Virap (gm)
Sewansee (d)
Kloster Sewanawank (gm)
Tempel von Garni (gm)
Armenisches Lavash – das traditionelle Fladenbrot (d)
„Symphonie der Steine“ nahe Garni (d)
Platz der Republik in Jerewan (d)
8 Tage Weinreise durch Armenien
Kathedrale von Etschmiadsin (d)
Swartnoz (d)
Kloster Saghmosawank (d)
Kloster Chor Virap (d)
Luftaufnahme von Chor Virap (gm)
Sewansee (d)
Kloster Sewanawank (gm)
Tempel von Garni (gm)
Armenisches Lavash – das traditionelle Fladenbrot (d)
„Symphonie der Steine“ nahe Garni (d)
Platz der Republik in Jerewan (d)
Weinreise
Buchungscode: ARMGR2
Zeitraum:
10.06.2026 - 31.10.2027

Höhepunkte:

  • landschaftliche Vielfalt zwischen Ararat-Ebene, Weinbergen, Gebirgszügen und dem Sewansee auf über 2.000 Metern Höhe
  • Fahrt über den historischen Selim-Pass mit Besuch der gut erhaltenen mittelalterlichen Selim-Karawanserei
  • Besuch bedeutender Beispiele armenischer Sakralarchitektur, darunter die Kathedrale von Edschmiatsin sowie das Höhlenkloster Geghard und der rund angelegte Swartnoz-Tempel mit seiner einzigartigen Baugeschichte
  • Verkostungen in traditionellen Familienweingütern sowie modernen Kellereien mit Einblick in die gesamte Weinproduktion von der Traube bis zur Flasche
  • kulinarische Erlebnisse mit regionaler Küche, Weinpaarungen und Gastfreundschaft in privaten Haushalten und lokalen Restaurants

Ihre Vorteile:

  • umfassende Verkostungen in renommierten Weingütern
  • Einblicke in die traditionelle armenische Kelterung im Amphoren-Ausbau (Karas)
  • Begegnungen und Gespräche mit lokalen Winzern
  • abwechslungsreiche Naturerlebnisse 
  • älteste Klöster im Kaukasus, wie Saghmosawank, Sewanawank und das Höhlenkloster Geghard
  • deutschsprachige Reiseleitung

Diese achttägige Rundreise führt durch eines der ältesten Weinländer der Welt und verknüpft die Geschichte Armeniens mit seiner lebendigen Weinbautradition. Die Route reicht von geschichtsträchtigen Klöstern und UNESCO-Welterbestätten bis hin zu den Weinbauregionen des Landes. Unterwegs stehen nicht nur Verkostungen in etablierten Weingütern auf dem Programm, sondern vor allem direkte Begegnungen mit lokalen Winzern und Familienbetrieben. Einblicke in die traditionelle Küche und die gelebte Gastfreundschaft des Landes prägen diese Reise ebenso wie die Landschaften zwischen Bergen und Tälern.
 

Ihr Reiseverlauf: 

1. Tag
Ankunft – Jerewan

Nach Empfang durch unseren örtlichen Repräsentanten am Flughafen in Jerewan werden Sie zu Ihrem Hotel in der Innenstadt gebracht.
Übernachtung in Jerewan.
 

2. Tag
Jerewan – Maran – Edschmiatsin – Swartnoz – Armenia Wine – Jerewan

Nach dem Frühstück im Hotel fahren Sie zur Weinfabrik Maran. Hier übernimmt der Winzer die Führung selbst: Er gibt Einblicke in die Familiengeschichte des Weinguts, erklärt die Besonderheiten der Produktion und lädt im Anschluss zur Verkostung der besten hauseigenen Weine ein. 

Danach steht die Kultur im Mittelpunkt. Die Reise führt zu zwei bedeutenden Denkmälern, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Zunächst geht es nach Edschmiatsin zur Hauptkathedrale aus dem Jahr 303, dem offiziellen Amtssitz des armenischen Kirchenoberhaupts. Wenig später folgt der Besuch der Ruine des Swartnoz-Tempels, einer architektonisch bemerkenswerten Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert, die unter Katholikos Nerses III. (bekannt als „der Erbauer“) errichtet wurde.

Am Nachmittag wechselt das Programm zur modernen Weinkultur im Betrieb Armenia Wine. Bei einem Rundgang lässt sich der gesamte Weg von der Traube bis zum fertigen Wein nachvollziehen. Der Besuch des dortigen Weinmuseums vermittelt zudem die historischen Hintergründe der armenischen Weinbautradition.

Der Tag endet mit einem Abendessen in einem traditionellen Restaurant in Jerewan.
Übernachtung in Jerewan.
 

3. Tag
Jerewan – Saghmosawank – Voskevaz – Voskeni – Jerewan

Fahrt zum Kloster Saghmosawank aus dem 13. Jahrhundert. Die Anlage besteht aus einer Hauptkirche, einem Gemeinschaftsgebäude sowie einer Grabstätte und steht unmittelbar an der Steilwand der tiefen Kasagh-Schlucht.

Anschließend geht es in die Region Aragatsotn zum Weingut Voskevaz. Der Betrieb wurde bereits 1932 gegründet und hat den historischen Charakter seiner Gebäude über die Jahrzehnte bewahrt. Die Produktion verbindet heute moderne Kellertechnik mit der Reifung in traditionellen Karases – großen Tonkrug-Amphoren, von denen einige noch aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Das nächste Ziel ist das familiengeführte Weingut Voskeni in Sardarapat, gelegen im Ararat-Tal. Die Gründung geht auf den Geschäftsmann Smbat Mateossian zurück, der Anfang der 1920er Jahre aus Boston nach Armenien kam, um hier den Traum vom eigenen Weinberg zu verwirklichen.

Nach dem Abendessen in einem Restaurant erfolgt die Rückkehr nach Jerewan zur Übernachtung.
 

4. Tag
Jerewan – Tushpa – Сhor Virap – Areni (Momik Weingut)

Nach dem Frühstück im Hotel führt die Fahrt in die Region Ararat zur Kellerei Tushpa, rund 35 Kilometer von Jerewan entfernt. Die sechs Hektar großen Weinberge liegen auf einer Höhe von fast 800 Metern über dem Meeresspiegel. Die Winzer legen hier besonderen Wert darauf, den Charakter des Terroirs unverfälscht in die Flasche zu bringen, um die Herkunft ihrer Weine schmeckbar zu machen.

Als nächstes steht das Kloster Сhor Virap auf dem Programm, dessen Name übersetzt „tiefes Verlies“ bedeutet. Hier war Gregor der Erleuchter 13 Jahre lang gefangen, bevor er das Land zum Christentum führte und der erste armenische Katholikos wurde. Die Anlage verdankt ihre Bekanntheit sowohl dieser historischen Bedeutung als auch ihrer Lage direkt vor der Kulisse des Berges Ararat. Vor Ort besteht die Möglichkeit, in die einstige Gefängnishöhle hinabzusteigen.

Das Tagesziel ist das Dorf Areni in der Region Wajoz Dsor. Hier liegt das familiengeführte Weingut Momik (auch bekannt als Momik Wine Cube). Der Betrieb konzentriert sich auf die Erzeugung regionaler Weine und bietet Einblicke in die Weinbaupraktiken der Region.

Nach dem Mittagessen bei den Winzern von Momik folgt der Bezug der Unterkunft.
Die Übernachtung erfolgt in Areni oder Jeghegis.
 

5. Tag
Areni – Jeghegnadzor (Alte Brücke) – Selim-Pass – Noratus – Sewansee – Dilidschan

Morgens geht es zunächst nach Jeghegnadzor zum Weingut Alte Brücke (Old Bridge). Der Familienbetrieb wurde 1998 gegründet und hat sich Schritt für Schritt der Erzeugung qualitätsorientierter Weine verschrieben. Nach einem Rundgang durch die Anlage steht eine Verkostung auf dem Programm.

Die Reise führt anschließend hinauf zum Selim-Pass auf der alten Seidenstraße. Hier befindet sich die gut erhaltene Selim-Karawanserei aus dem Jahr 1332, die einst als wichtiger Rastplatz für Handelskarawanen zwischen Europa und Asien diente. Die Architektur ist ein Beispiel mittelalterlicher armenischer Baukunst mit einer dreischiffigen Halle, die Schutz für Reisende und Lasttiere bot.

Nächste Station ist das Dorf Noratus, bekannt für seinen historischen Friedhof mit einer weltweit einzigartigen Sammlung mittelalterlicher Kreuzsteine (Chatschkare).

Danach fahren Sie weiter zum Sewansee, dem größten Süßwassersee des Kaukasus, der auf rund 2.000 Metern Höhe liegt. Auf einer felsigen Halbinsel besichtigen Sie das Kloster Sewanawank. Dessen Wurzeln reichen bis in das frühe vierte Jahrhundert zurück, als der Legende nach Gregor der Erleuchter hier eine erste Kirche gründete.

Schließlich erreichen Sie Dilidschan, eingebettet in die waldreiche Bergregion des Nationalparks. Nach einem Rundgang durch die historische Altstadt kehren Sie zum Abendessen im Privathaus von Amalya Hakhverdyan ein. Die lokale Unternehmerin gewährt Einblicke in ihre Arbeit und serviert traditionelle, hausgemachte Gerichte der Region.
Übernachtung in Dilidschan.
 

6. Tag
Dilidschan – Goshawank – Idschewan – Jerewan

Fahrt zum Kloster Goshawank. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert von dem bedeutenden armenischen Gelehrten und Juristen Mchitar Gosch gegründet und entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten spirituellen und kulturellen Zentren des mittelalterlichen Armeniens. Bis heute beeindruckt der historische Komplex inmitten der dichten Bergwälder der Region Tawusch durch seine detailreiche Steinmetzkunst.

Anschließend geht es weiter nördlich nach Idschewan zur dortigen Wein- und Brandyfabrik (Ijevan Wine-Brandy Factory). Der Betrieb gehört zu den traditionsreichsten Kellereien des Landes. Neben klassischen Traubenweinen und hochwertigem armenischen Weinbrand (Brandy) hat sich die Fabrik auch auf die Herstellung von Obst- und Beerenweinen, Fruchtwodka und regionalen Spezialitäten wie getrockneten Früchten spezialisiert.

Nach der Besichtigung folgt das Mittagessen in einem lokalen Ökohaus in Idschewan.
Rückfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan.


7. Tag
Jerewan – Garni – Geghard – Jerewan (Noy)

Sie beginnen den Tag mit dem Ausflug in das historische Dorf Garni. Hier steht der Tempel von Garni aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., das einzige erhaltene hellenistische Bauwerk des Landes. Nachdem ein schweres Erdbeben die Anlage im Jahr 1679 zerstörte, wurde der Tempel 1975 unter Verwendung der Originalteile wieder aufgebaut.

Unterhalb des Dorfes, wo sich die Azat-Schlucht entlang des Flusses erstreckt, folgt eine Kurzwanderung zur „Symphonie der Steine“. Diese geologische Formation besteht aus monumentalen, hexagonalen Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs, die wie Orgelpfeifen von den Felswänden herabhängen.

Im Anschluss geht es zu einer lokalen Familie, um die traditionelle Herstellung des armenischen Fladenbrots Lavash kennenzulernen. Das hauchdünne Brot wird in einem im Boden eingelassenen Tonofen (Tonir) gebacken und gehört seit 2014 zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe. Vor Ort bietet sich die Gelegenheit, das frische Brot zusammen mit regionalem Käse zu verkosten.

Der Weg führt weiter zum Höhlenkloster Geghard (UNESCO-Welterbestätte). Die heutige Anlage stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und ist teilweise direkt in den massiven Fels gehauen. Der Name des Klosters geht auf die legendäre Heilige Lanze zurück, mit der Jesus am Kreuz verletzt wurde und die hier über Jahrhunderte aufbewahrt wurde.

Zurück in der Hauptstadt besuchen Sie die geschichtsträchtige Noy-Weinfabrik, deren Name an den biblischen Noah und den Beginn des Weinbaus am Ararat erinnert. Der Fabrikkomplex wurde 1877 von Nerses Tairjan auf dem Gelände der ehemaligen Festung von Eriwan errichtet. Ein Rundgang führt durch die historischen Kelleranlagen und das angeschlossene Brandy-Museum.

Der Tag schließt mit einem Abendessen im Restaurant und der Übernachtung in Jerewan.
 

8. Tag
Abreise

Nach dem Frühstück oder im Laufe des Tages Bustransfer zum Flughafen Jerewan und Rückflug nach Deutschland.


Änderungen im Programmablauf bleiben vorbehalten.


Veranstalter:
Diesenhaus Ram GmbH, Große Friedberger Str. 44 – 46, 60313 Frankfurt/Main

Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.


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Copyright: Alle Texte sind Eigentum von Diesenhaus Ram.


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